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PRODUKTBESCHREIBUNG
Weingärtanks bestehen aus Edelstahl 304 und können auch zur Weinlagerung verwendet werden; normalerweise sollten sie mit einem Kühlmantel oder einer Kühlspiralplatte ausgestattet sein.
Fermentationsprozess. Die Weinfermentation wird hauptsächlich in zwei Phasen unterteilt: Hauptgärung und Nachgärung. In der Hauptgärungsphase wird unter der Wirkung von Hefe der Zucker in den Trauben in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. Dieser Prozess dauert in der Regel etwa 7 Tage, während derer die geeignete Temperatur kontrolliert werden muss, um das Wachstum unerwünschter Bakterien und eine Inaktivierung der Hefe zu vermeiden. Die Nachgärung ist ein langsamer Prozess, der den Alkohol weiter umwandelt und typischerweise 20 bis 30 Tage dauert.
Temperaturregelung von Gärtanks. Die Weingärtanks sind zur Kühlung mit einem Kühlmantel oder einer Kühlspirale ausgestattet, sodass die Tankbehälter automatisch temperaturgeregelt werden können, da eine zu hohe Temperatur zur Inaktivierung der Hefe führen kann; daher ist eine angemessene Kontrolle erforderlich.
Die Weingärtanks sind außerdem mit einem geneigten Flachboden ausgestattet, sodass der Ablauf leichter entfernt werden kann.
1. Optimiert für die Hefeaktivität: Sauerstoff- & Temperaturkontrolle als Prioritäten
Dies ist die Grundlage jedes Gärtanks. Im Gegensatz zu Lagertanks (die Sauerstoff minimieren) sind Gärtanks so ausgelegt, dass sie in den frühen Phasen eine kontrollierte Sauerstoffzufuhr ermöglichen (Hefe benötigt eine kleine Menge Sauerstoff, um sich zu vermehren und die Gärung in Gang zu setzen)
◦ Rotweine vergären am besten bei 22–28°C (72–82°F) (wärmere Temperaturen extrahieren mehr Farbe, Tannine und Geschmack aus den Schalen).
◦ Weißweine vergären am besten bei 10–18°C (50–64°F) (kühlere Temperaturen bewahren feine blumige/fruchtige Aromen und verhindern harsche Geschmacksnoten).
Die meisten Modelle verfügen über integrierte Temperaturfühler und digitale Steuerungen zur automatischen Überwachung—kein manuelles Prüfen mit einem Thermometer mehr!
2. Ausgelegt für die Maischung (kritisches Merkmal bei Rotwein)
Für die Rotweinvergärung ist die Maischung (das Einweichen der Traubenschalen im gärenden Saft) unverzichtbar. Gärtanks verfügen hierfür über spezielle Merkmale:
◦ Breite, offene Mannlöcher: Große, leicht zugängliche Mannlöcher (größer als die Luken von Lagertanks) ermöglichen es Winzern, den Tresterhut bei Bedarf manuell mit einem Werkzeug unterzustoßen—perfekt für Kleinchargen.
◦ Geneigte oder konische Böden: Auch wenn es sich nicht um die von uns besprochenen verjüngten Tanks mit „schmaler Oberseite, breitem Boden“ handelt, haben die meisten Gärtanks einen leicht geneigten Boden. Dadurch wird der gärende Saft konzentriert und lässt sich bei Umwälzvorgängen leichter zirkulieren.
◦ CIP-Kompatibilität (Cleaning-in-Place): Tanks im kommerziellen Maßstab sind für CIP-Systeme ausgelegt—in die Oberseite integrierte Sprühkugeln ermöglichen es Winzern, Reinigungslösungen und Wasser durch den Tank zirkulieren zu lassen, ohne ihn zu öffnen. Das spart Stunden an Reinigungszeit und gewährleistet eine gründliche Sanitisation zwischen den Chargen.
3. Modulare Größen & Mobilität (Flexibilität für alle Weingüter)
Gärtanks gibt es in jeder vorstellbaren Größe—von kleinen 5-gallon (20L)-Tanks für Hobbybrauer oder Kleinchargentests bis hin zu riesigen 100,000-gallon (400,000L)-Tanks für gewerbliche Weingüter. Wichtige Mobilitätsmerkmale:
4. Bodenablassventile für einfachen Transfer & Reinigung
Gärtanks verfügen über große, robuste Bodenablassventile (größer als Ventile von Lagertanks), die für zwei entscheidende Aufgaben ausgelegt sind:
◦ Umfüllen des fertigen Weins: Nach Abschluss der Gärung kann der klare Wein leicht vom Boden des Tanks abgelassen werden (sobald sich das Sediment abgesetzt hat) und in einen Lagertank oder eine Abfülllinie überführt werden. Die Ventile befinden sich am tiefsten Punkt des Tanks, um die Weinausbeute zu maximieren (95–98% der Charge).
◦ Reinigung: Nach dem Umfüllen des Weins können die verbleibenden Traubenschalen, Kerne und Sedimente (Pomace genannt) schnell durch das Bodenventil abgelassen werden—ein manuelles Ausschaufeln durch das Mannloch ist nicht nötig (was schmutzig und zeitaufwendig ist). Die meisten Ventile sind Kugelventile oder Absperrklappen—leicht zu öffnen/schließen und zu reinigen.
5. Vielseitig für Primär- & Sekundärgärung
Obwohl sie „Gärtanks“ genannt werden, sind diese Tanks unglaublich vielseitig und können für beides verwendet werden:
◦ Primärgärung: Umwandlung von Traubensaft in Wein (die Hauptaufgabe).
◦ Sekundärgärung: Malolaktische Gärung (MLF)—ein sekundärer Prozess, der harte Apfelsäure (denken Sie an grünen Apfel) in weichere Milchsäure (denken Sie an Sahne oder Butter) umwandelt. Dies ist entscheidend für Rotweine und viele Weißweine (wie Chardonnay).
Die Kühl-/Heizmäntel und das leicht zu reinigende Design machen Gärtanks perfekt für die MLF—Winzer müssen lediglich die Temperatur auf 18–22°C (64–72°F) einstellen und die Bakterien ihre Arbeit tun lassen. Kein separater Tank erforderlich!
Kurzer Bonus: Gärtanks vs. Lagertanks (Englisches Branchen-Spickzettel)
Merkmal Gärtanks Lagertanks
Temperaturregelung Erweitert (Kühl-/Heizmäntel, digitale Steuerungen) Einfach (nur Kühlung oder keine)
Sauerstoffexposition Kontrolliert (frühzeitig) Minimiert (jederzeit)
Maischungsmerkmale Ja (Absticharme, Umpumpanschlüsse) Nein
Druckentlastung Obligatorisch (CO₂-Entlüftung) Gering (nur bei Temperaturänderungen)
Reinigungsfähigkeit Hoch (CIP-kompatibel, glatte Innenflächen) Mittel (nur grundlegende Reinigung)
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