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PRODUKTBESCHREIBUNG
Gär- und Lagerprozess. Die Weinfermentation gliedert sich hauptsächlich in zwei Phasen: Hauptgärung und Nachgärung. In der Hauptgärphase wird unter der Wirkung von Hefe der Zucker in den Trauben in Alkohol und Kohlenstoffdioxid umgewandelt. Dieser Prozess dauert in der Regel etwa 7 Tage, währenddessen die Temperatur kontrolliert werden muss, um das Wachstum von Fremdbakterien und die Inaktivierung der Hefe zu vermeiden. Die Nachgärung ist ein langsamer Prozess, der den Alkohol weiter umwandelt und typischerweise 20 bis 30 Tage dauert.
Temperaturkontrolle der Gär- und Lagertanks. Die Weinfermentationsbehälter sind mit einem Kühlmantel oder Kühlspirale zur Kühlung ausgestattet, sodass die Behälter automatisch temperaturgeregelt werden können, da zu hohe Temperaturen zur Inaktivierung der Hefe führen können, weshalb eine moderate Kontrolle notwendig ist.
Die Weinfermentationsbehälter sind außerdem mit einem schrägen Flachboden ausgestattet, um die Entwässerung einfacher zu gestalten.
1. Optimiert für Hefeaktivität: Sauerstoff- & Temperaturkontrolle als Priorität
Dies ist die Grundlage jedes Fermentationstanks. Im Gegensatz zu Lagertanks (die Sauerstoff minimieren) sind Fermentationstanks so konzipiert, dass sie in den frühen Phasen eine kontrollierte Sauerstoffexposition ermöglichen (Hefe benötigt eine kleine Menge Sauerstoff, um sich zu vermehren und die Fermentation zu starten)
◦ Rotweine gären am besten bei 22–28°C (72–82°F) (wärmere Temperaturen extrahieren mehr Farbe, Tannine und Aromen aus den Schalen).
◦ Weißweine gären am besten bei 10–18°C (50–64°F) (kühlere Temperaturen bewahren zarte blumige/fruchtige Aromen und verhindern harte Geschmacksnoten).
Die meisten Modelle verfügen über integrierte Temperatursonden und digitale Steuerungen für die Überwachung ohne manuellen Eingriff – kein manuelles Überprüfen mit einem Thermometer mehr!
2. Konzipiert für Mazeration (kritisches Merkmal für Rotwein)
Für die Rotweinfermentation ist Mazeration (Einweichen der Traubenschalen im gärenden Saft) unverzichtbar. Fermentationstanks haben spezielle Merkmale dafür:
◦ Weite, offene Mannlöcher: Große, leicht zugängliche Mannlöcher (größer als die Luken von Lagertanks) ermöglichen Winzern bei Bedarf das manuelle Einstampfen der Kappe mit einem Werkzeug – perfekt für kleine Chargen.
◦ Geschrägte oder konische Böden: Auch wenn es sich nicht um die oben schmalen, unten breiten Tanks handelt, haben die meisten Fermentationstanks eine leichte Neigung am Boden. Dies konzentriert den gärenden Saft und erleichtert die Zirkulation während des Pumpens.
◦ CIP (Reinigung an Ort und Stelle)-Kompatibilität: Tanks für den kommerziellen Gebrauch sind für CIP-Systeme ausgelegt – eingebaute Sprühkugeln an der Oberseite ermöglichen Winzern, Reinigungslösungen und Wasser durch den Tank zu zirkulieren, ohne ihn zu öffnen. Dies spart Stunden an Reinigungszeit und gewährleistet eine gründliche Desinfektion zwischen den Chargen.
3. Modulare Größen & Transportfähigkeit (Flexibilität für alle Weingüter)
Fermentationstanks gibt es in jeder erdenklichen Größe – von winzigen 5-Gallonen (20L)-Tanks für Hausbrauer oder kleine Testchargen bis hin zu riesigen 100.000-Gallonen (400.000L)-Tanks für kommerzielle Weingüter. Wichtige Transportmerkmale:
4. Bodenablassventile für einfachen Transfer & Reinigung
Fermentationstanks haben große, robuste Bodenablassventile (größer als Lagertankventile), die für zwei kritische Aufgaben ausgelegt sind:
◦ Transfer des fertigen Weins: Nach Abschluss der Fermentation kann der klare Wein leicht vom Boden des Tanks (sobald sich Sediment abgesetzt hat) in einen Lagertank oder Abfüllanlage abgelassen werden. Die Ventile sind am tiefsten Punkt des Tanks angebracht, um die Weinrückgewinnung zu maximieren (95–98% der Charge).
◦ Reinigung: Nach dem Transfer des Weins können die verbleibenden Traubenschalen, Kerne und Sedimente (Trester genannt) schnell vom Bodenventil abgelassen werden – kein manuelles Ausschöpfen durch das Mannloch mehr (was chaotisch und zeitaufwendig ist). Die meisten Ventile sind Kugel- oder Schmetterlingsventile – einfach zu öffnen/schließen und zu reinigen.
5. Vielseitig für primäre & sekundäre Fermentation
Obwohl sie als "Fermentationstanks" bezeichnet werden, sind diese Tanks äußerst vielseitig und können für beides verwendet werden:
◦ Primäre Fermentation: Umwandlung von Traubensaft in Wein (die Hauptaufgabe).
◦ Sekundäre Fermentation: Malolaktische Fermentation (MLF) – ein sekundärer Prozess, der harte Äpfelsäure (wie grüner Apfel) in weichere Milchsäure (wie Sahne oder Butter) umwandelt. Dies ist entscheidend für Rotweine und viele Weißweine (wie Chardonnay).
Die Kühl-/Heizmanschetten und die leicht zu reinigende Bauweise machen Fermentationstanks perfekt für MLF – Winzer müssen nur die Temperatur auf 18–22°C (64–72°F) einstellen und die Bakterien ihre Arbeit tun lassen. Kein separater Tank erforderlich!
Schneller Bonus: Fermentationstanks vs. Lagertanks (Englische Branchenübersicht)
Temperaturkontrolle Fortgeschritten (Kühl-/Heizmanschetten, digitale Steuerungen) Basis (nur Kühlung oder keine)
Sauerstoffexposition Kontrolliert (frühzeitig) Minimiert (ständig)
Mazerationsmerkmale Ja (Rührarme, Pump-Ports) Nein
Druckentlastung Obligatorisch (CO₂-Ablass) Minimal (nur für Temperaturänderungen)
Reinigungsfähigkeit Hoch (CIP-kompatibel, glatte Innenflächen) Mäßig (nur Grundreinigung)
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