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PRODUKTBESCHREIBUNG
Temperaturkontrolle: Schaumweintanks benötigen ebenfalls Temperaturkontrolle. Die Weingärtanks sind mit Kühlmantel oder Kühlspirale zur Kühlung ausgestattet, damit die Tanks automatisch temperaturgeregelt werden können, da übermäßige Hitze zur Inaktivierung der Hefe führen kann, daher ist eine moderate Kontrolle notwendig.
Hoher Druck: Die Tanks sind für etwa 6 bar ausgelegt, daher sollte die Wandstärke der Tanks dem Druck entsprechen, da sie mit Kohlendioxid befüllt werden, das sich in den Tanks lösen soll.
Sicherheitsventile: Die Drucktanks sollten mit Sicherheitsventilen und druckregulierbaren Ventilen ausgestattet sein, um die Sicherheit während der Weingärung zu gewährleisten und Probleme zu vermeiden.
1. Druckfestes Design (Nicht verhandelbar für Blasen)
Dies ist das wichtigste Merkmal. Schaumweintanks sind so konstruiert, dass sie hohem Innendruck standhalten – typischerweise bis zu 6–8 bar (87–116 PSI), was etwa dem Druck eines Autoreifens entspricht! Normale Weintanks können nur 1–2 bar aushalten, daher würden sie während der Sekundärgärung (wenn die Hefe CO₂ produziert, das im Wein eingeschlossen wird) platzen. Die Tanks verwenden dickere 316-Edelstahlwände (schwerer als Standard-Weintanks) und verstärkte Nähte, Deckel und Ventile, um diesen Druck sicher zu halten. Für die traditionelle Methode (bei der Flaschen für die Sekundärgärung verwendet werden) nutzen wir diese Tanks immer noch für die anfängliche Primärgärung und das Mischen – sie sind dort genauso kritisch.
2. Spezialisierte Rührsysteme für Rütteln (Remuage) oder Sur Lie-Ausbau
Schaumwein benötigt Sur Lie-Ausbau (Reifung auf den toten Hefetrub) zur Entwicklung von Komplexität und Rütteln, um den Trub im Flaschenhals zu sammeln und zu entfernen (Degorgieren). Schaumweintanks haben zwei gängige Rührmöglichkeiten:
◦ Drehbare Tankböden oder innere Rührwerke: Für die großtechnische Tankmethode rühren diese den Wein sanft um, um den Trub in Schwebe zu halten – ähnlich dem manuellen Rütteln von Flaschen, aber viel schneller und effizienter.
◦ Kippbares Design: Einige kleinere Tanks können in einem Winkel gekippt werden (ähnlich wie Rüttelgestelle für Flaschen), um den Trub an einer einzigen Stelle am Tankboden zu sammeln. Dies erleichtert das Ablassen des Trubs, ohne zu viel Wein zu verlieren oder die Blasen freizusetzen.
Alle Rührsysteme sind langsam und sanft – wir wollen niemals die winzigen CO₂-Bläschen zerstören oder Sauerstoff einbringen.
3. Temperaturgeregelte Mäntel (Präzision ist alles)
Die Schaumweinproduktion ist extrem temperaturempfindlich. Diese Tanks haben doppelwandige Kühl-/Heizmäntel (robuster als bei normalen Weintanks), die es Winzern ermöglichen, die Temperatur auf das nächste 0,5°C (32,9°F) genau zu steuern. Hier ist warum das wichtig ist:
◦ Primärgärung: Kühle Temperaturen (10–15°C / 50–59°F) bewahren die empfindlichen Fruchtaromen (entscheidend für das frische, knackige Profil von Schaumwein).
◦ Sekundärgärung: Etwas wärmere Temperaturen (12–18°C / 53,6–64,4°F) helfen der Hefe, langsam zu arbeiten und diese winzigen, beständigen Bläschen zu produzieren (anstatt große, sprudelnde, die schnell verfliegen).
4. Hermetische Versiegelung (Kein CO₂-Verlust = Perfekte Blasen)
Jede Öffnung an einem Schaumweintank – Mannlöcher, Ventile, Probennahmestellen und Füllhälse – hat eine hermetische (luftdichte, druckfeste) Dichtung. Im Gegensatz zu normalen Weintanks, die lockere Stopfen oder entlüftete Ventile haben können, sind diese Dichtungen darauf ausgelegt, jedes einzelne CO₂-Bläschen, das während der Gärung entsteht, einzufangen. Selbst ein winziges Leck würde das CO₂ entweichen lassen, und man hätte stillen Wein (oder Wein mit schwachen, flachen Blasen). Die Dichtungen bestehen meist aus lebensmittelechtem Silikon oder PTFE (Teflon) – sie sind ungiftig, geben keine Aromen an den Wein ab und halten hohem Druck und Temperaturschwankungen stand.
5. Bodenablassventile für das Degorgieren (Einfache Trubentfernung)
Schaumweintanks haben große, robuste Bodenablassventile (oft als Trubventile bezeichnet), die speziell für das Degorgieren – den Prozess der Entfernung des toten Hefetrubs nach der Sekundärgärung – ausgelegt sind. Die Ventile sind am tiefsten Punkt des Tanks (der oft leicht konisch am Boden ist) angebracht, um den gesamten Trub an einer Stelle zu sammeln. Dies ermöglicht Winzern, den Trub schnell und effizient abzulassen, während der Druck im Tank hoch bleibt (damit die CO₂-Bläschen nicht entweichen). Normale Weintanks haben kleinere Ablassventile, die dafür nicht ausgelegt sind – sie würden sich mit Trub verstopfen, und man würde viel Wein verlieren, wenn man sie reinigt.
6. Probennahmestellen mit Druckentlastung (Sicher, Kein Blasenverlust)
Im Gegensatz zu normalen Weintanks, bei denen man einfach einen Hahn öffnen kann, um eine Probe zu entnehmen, haben Schaumweintanks spezielle Probennahmestellen mit Druckentlastungsventilen. Diese Stellen ermöglichen Winzern, eine kleine Weinprobe zu entnehmen, ohne den Innendruck freizusetzen – damit die CO₂-Bläschen nicht entweichen und der Gärungsprozess nicht gestört wird. Der Probennahmeprozess ist einfach: Man öffnet das Druckentlastungsventil leicht, um den Druck auszugleichen, entnimmt dann die Probe und schließt es sofort wieder. Dies ist entscheidend für die Überwachung des Fortschritts der Sekundärgärung und des Sur Lie-Ausbaus – man muss den Wein regelmäßig probieren, um sicherzustellen, dass er die richtigen Aromen und Blasen entwickelt, darf dabei aber kein CO₂ verlieren.
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